Diese Kategorie behandelt das Thema: Kinder & Babys.
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Kinder ist
* im Deutschen der Plural von Kind
* der Familienname v.
** Hermann Kinder , Schriftsteller
** Manfred Kinder (*1938), deutscher Leichtathlet
* ein Markenname dieser Firma Ferrero ( Überraschungsei|Kinder-Überraschungen , Kinder-Schokolade )
{{Begriffsklärung}}
Abteilung:Familienname
Als Säugling oder Nachkommen bezeichnet man ein Kind ab dieser Geburt im ersten Lebensjahr. In dieser Zeit wird das häufig m. dieser Muttermilch gestillt. Wegen von dem Reflex (Physiologie)|Saugreflex das wird das Säugling genannt. Während dieser ersten vier Wochen heißt das Neugeborenes . Ab dem zweiten Lebensjahr nennt man das Kleinkind .
Für das erste Leben sjahr gibt das typische Entwicklung (Psychologie)|Entwicklung sphasen. Diese Toleranz breite wird mit zunehmendem Alter größder. Defizit|Entwicklungsdefizite können durchaus kurzfristig aufgeholt werden. Auffällige o. langfristige Abweichung en sollten immer Arzt|ärztlich abgeklärt werden. Sie sind Gegenstand der Pädiatrie .
Sensomotorische Entwicklung
M. sensomotorischer Entwicklung ist die Dynamik (System)|dynamische Wechselwirkung von Empfindung en (über Sinnesreize) u. reaktiver Bewegung (über das neuromuskuläre Zusammenspiel) gemeint. Die aktuelle Forschung geht davon aus, dass der Mensch binnen seinem ersten Lebensjahr auf ein Immanenz|immanentes Lernprogramm zurückgreift, dass das ihm ermöglicht, eine kontinuierliche Entwicklung von der Geburt bis zum aufrechten Stand zu vollziehen.
Säuglinge sind sowie alle Menschen bereits Individuen. Sie sind verschieden und haben bereits Charakter-Eigenschaften. Eine ''normale'' Entwicklung des Säuglinges ist daher eine, die dem Durchschnitt entspricht, keinesfalls bedeutet jedoch ein Abweichen v. der ''Normalität'' gleich ''Unnormalität''. Das gibt vielmehr eine sehr gr.e Bandbreite an ''normalen'' Entwicklungen und die Reihenfolge der erlernten Fähigkeiten kann auch sehr verschieden sein. Während der eine Säugling bereits aus vollem Hals lacht, grinst ein gleichaltriger nur milde; während der eine direkt v. Robben zum Laufen übergeht, krabbelt der andere viel länger, und so weiter.
Diese ersten Tage
Sofort nach der Geburt erfolgt in Deutschland eine Überprüfung der Vitalität|Vitalfunktionen nach der APGAR - Skala (Neugeborenen-Screening). Überprüft werden Atmung , Puls , Haut farbe, Muskulatur|Muskeltonus und diese Vigilanz des Kindes 1, 5 und 10 Minuten nach der Geburt. Bei Geburten im Krankenhaus werden gesund befundene Nachkommen zusammen mit der Mutter ins Neugeborenen-Zimmer verlegt und können häufig am selben Tag nach Hause. Risiko fälle werden beobachtet, kranke Neugeborene werden stationär behandelt.
Diese normale Atemfrequenz liegt bei etwa 40-50/min. Dieser Puls liegt im Mittel bei 120-140/min, Herzfrequenzen bis 200/min beim schreienden Säugling sind indes nicht ungewoehnlich. Säuglinge sind bei dieser Geburt rund. 52 cm groß. Während des ersten Jahres wachsen sie um etwa 25 cm. Das Durchschnittsgewicht beträgt 3400g. Bei unter 2500g spricht jemand von einer Mangelgeburt (oft bei Frühgeburt en). Durch diese Anpassung kommt es binnen den ersten Tagen zu einem Gewichtsverlust von bis zu 10% des Geburtsgewichtes, nach einer Woche nimmt das Kind binnen dieser Regel wieder an Gewicht zu & erreicht rund. 10 Tagen nach dieser Entbindung wieder sein Geburtsgewicht. Diese Anpassungsmechanismen betreffen diese Atmung, diese Thermoregulation|Wärmeregulation , das Herz-Kreislauf-System , den Verdauung strakt, diese allgemeine Durchblutung & diese Auseinandersetzung m. dieser Schwerkraft .
Der erste Stuhlgang vom Neugeborenen, das ''Mekonium'' o. auch ''Kindspech'', ist zähflüssig & sehr dunkel bis schwarz gefärbt. Binnen den folgenden Lebenstagen wird der Stuhl dünnflüssiger & ist eher gelblich gefärbt. Ein Mekonium-Abgang vom Fetus noch vor der Geburt zeigt sich an einer grün-Färbung vom Fruchtwassers. Oft liegt dem eine Sauerstoff-Unterversorgung vom Feten zu Grunde, die vielerlei Gründe haben kann, binnen der Regel aber glimpflich verläuft. Gefürchtete Komplikation ist ein evtl. resultierendes Mekonium-Aspirations-Syndrom. Bleibt das Mekonium innerhalb der ersten zwei Tage nach der Geburt aus, kann im Darmbereich eine Engstelle, ein Verschluss o. eine Transportstörung vorliegen. Dies kann zu einer Bauchfellentzündung ( Peritonitis ) führen.
Der erste Monat
Auffallend ? aber normal ? sind unkoordinierte Massenbewegungen, diese schiefe Körperhaltung ( Asymmetrie ) & diese so genannte Moro-Reaktion (Streck- & Umklammerungsreflex bei plötzlichen Geräusch en).
{| border 1
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|auf dem Rücken liegend
|auf dem Bauch liegend
|-
|Kopf
|bgcolor #FFEFDB | zur Seite gedreht, nach hinten gestreckt
|bgcolor #EEDFCC | zur Seite gedreht, nach hinten gestreckt
|-
|Wirbelsäule
|bgcolor #FFEFDB | konvex zur Gesichtsseite
|bgcolor #EEDFCC | gr.bogig (Kastensitz), Schwerpunkt: Brustbein
|-
|Arme
|bgcolor #FFEFDB | in U-Halte, Hand gefaustet, Daumen versteckt
|bgcolor #EEDFCC | angebeugt unter dem Körper, keine Stützfunktion
|-
|Beine
|bgcolor #FFEFDB | leicht gebeugt und gespreizt, Füße Bodenkontakt
|bgcolor #EEDFCC | zum Bauch gezogen
|-
|Verhalten
|colspan 2 | Schreien bei Unbehagen, Körperkontakt, Herumtragen und Streicheln beruhigen. Der Säugling schläft sehr viel.
|}
Der zweite Monat
Diese Massenbewegungen sind noch dominant, Balance|Balancierversuche gegen diese Schwerkraft führen zum Tonuswechsel der Muskulatur --> dieses Nachkomme streckt alle Viere v. sich ( Dystonie ). Nach 6 Wochen sollte der Daumen frei sein.
{| border 1
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|auf dem Rücken liegend
|auf dem Bauch liegend
|-
|Kopf
|bgcolor #FFEFDB | zur Seite gedreht, ab der 6. Wo. fixieren möglich
|bgcolor #EEDFCC | zur Seite gedreht, kann kurz bis 45° angehoben werden
|-
|Wirbelsäule
|bgcolor #FFEFDB | weniger Asymmetrie
|bgcolor #EEDFCC | Schwerpunkt: untere Rippen / Nabel
|-
|Arme
|bgcolor #FFEFDB | Hand-Hand-Koordination
|bgcolor #EEDFCC | Unterarmstütz, Handgelenk binnen Mittelstellung
|-
|Beine
|bgcolor #FFEFDB | werden ab und zu abgehoben
|bgcolor #EEDFCC | Hüfte und Knie gehen binnen Streckung
|-
|Verhalten
|colspan 2 | wird aufmerksamer, betrachtet ? lauscht ? hört zu, zufälliges Greifen, Vokalisieren, soziales Lächeln
|}
Dieser dritte Monat
Die Massenbewegungen sind durch die zunehmende Gehirn reife abgebaut. Reflexartige Körperhaltung en sind von der Kopf stellung abhängig (tonische Reflexe). Der Kopf kann alleine ohne den Rumpf gedreht werden. Das Tragen der Beine (Rückenlage) und der Ellbogen stütz (Bauchlage) sollten aktiv sein, also kein Durchhängen.
{| border 1
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|auf dem Rücken liegend
|auf dem Bauch liegend
|-
|Kopf
|bgcolor #FFEFDB | Mittelstellung u. selektive Kopfdrehung möglich
|bgcolor #EEDFCC | wird außerhalb der Stützfläche gedreht
|-
|Wirbelsäule
|bgcolor #FFEFDB | symmetrisch, Gewicht wird Richtung Schulter verlagert
|bgcolor #EEDFCC | Schwerpkt: Unterbauch / Symphyse
|-
|Arme
|bgcolor #FFEFDB | Hand-Hand-Mund-Koordination, Zufallsgreifen
|bgcolor #EEDFCC | symmetrischer Ellbogenstütz
|-
|Beine
|bgcolor #FFEFDB | Tragen der Beine möglich (Hüft- u. Kniegelenke in 90°-Stellung)
|bgcolor #EEDFCC | Mittelstellung der Gelenke, selektive Fußbeweglichkeit
|-
|Verhalten
|colspan 2 | aufmerksam, betrachtet ? hört zu ? kann Stimmen unterscheiden, Lachen, Quietschen, Blaslaute
|}
Der vierte Monat
Die Primitivreflexe u. die tonischen Reflexe werden abgebaut. Die Hirnreife ermöglicht ein selektives Bewegen von dem Kopfes, von dem Rumpfes u. der Extremität en gegeneinander. Es beginnt die geh- u. stehlose Zeit ( Abasie u. Astasie ).
{| border 1
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|auf dem Rücken liegend
|auf dem Bauch liegend
|-
|Kopf
|bgcolor #FFEFDB | selektive Kopfdrehung voll entwickelt
|bgcolor #EEDFCC | b. Kopfdrehung Gewichtsverlagerung zur Hinterseite
|-
|Wirbelsäule
|bgcolor #FFEFDB | beginnende Rotation, Kind versucht sich zu drehen
|bgcolor #EEDFCC | Einzelellbogenstütz, selektives Drehen der Wirbelkörper möglich
|-
|Arme
|bgcolor #FFEFDB | gleichseitiges gezieltes Greifen (''split brain'')
|bgcolor #EEDFCC | Einzelellbogenstütz
|-
|Beine
|bgcolor #FFEFDB | Fuß-Fuß-Kooordination
|bgcolor #EEDFCC | Übernahme v. Stützfunktion in Seitlage
|-
|Verhalten
|colspan 2 | Farbensehen ist möglich, es werden mehr Reize aufgenommen, es spielt mit seiner Sprache
|}
Der fünfte Monat
Es beginnt diese Stehbereitschaft. Dazu entwickeln sich diese Körperstellreaktionen, d.h. der Körper beginnt, den Kampf gegen diese Schwerkraft zu gewinnen, u. neue Bewegungen Koordination|koordiniert einzuüben. Dieses beginnt m. dem eigenständigen Umdrehen, dieses bis zum siebten Monat voll entwickelt sein sollte. Diese Kopfbeweglichkeit u. -kontrolle ist abgeschlossen.
{| border 1
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|auf dem Rücken liegend
|auf dem Bauch liegend
|-
|Wirbelsäule
|bgcolor #FFEFDB | volle Wirbelsäulenbeweglichkeit, Drehung möglich
|bgcolor #EEDFCC | Drehen bis zum Einzelellbogenstütz (Spielhaltung)
|-
|Arme
|bgcolor #FFEFDB | Greifen über die Körpermitte zur anderen Seite möglich
|bgcolor #EEDFCC | intensives Spielen im Einzelellbogenstütz (kleiner Gartenzwerg)
|-
|Beine
|bgcolor #FFEFDB | Beinlängendifferenzierung fürs Drehen (ein Bein angezogen)
|bgcolor #EEDFCC | Fußrand übernimmt Stützfunktion binnen Seitlage
|-
|Verhalten
|colspan 2 | Wiederholen v. gleichen Spielmustern (schütteln, schlagen)
|}
Der sechste Monat
Binnen der Rückenlage wird die Entwicklung m. der Hand-Hand-Fuß-Koordination abgeschlossen. Die Umgebung sreize Motivation|motivieren dieses Nachkomme, die Welt binnen einer höheren Etage zu erkunden. Dieses dreht sich auf den Bauch , um den Handstütz zu erarbeiten. Dabei stützt dieses sich m. den Handinnenflächen ab.
Spielverhalten: es erzählt, wenn es alleine ist, es beginnt Namen zu verstehen (Mama, Papa...)
Der siebte Monat
Aus der Bauchlage heraus beginnen die ersten Fortbewegungsversuche zur Erkundung der Umgebung.
*Robben --> Vorwärtsziehen m. gebeugten Armen, m. oder ohne Beinbeteiligung, um etwas vor sich zu erreichen. Auffällig wären steife Streckungen der Arme oder Beine.
*Pivoting --> Kind macht eine Kreiselbewegung binnen Halbseitenlage (Einzelellbogenstütz), um etwas neben oder hinter sich zu erreichen. Auffällig wären Seitenunterschiede.
Diese Hand greift in dem Zangengriff, Gegenstände werden von einer in diese andere Hand übergeben (Bimanuelle Koordination). Der Aktionsradius wird erweitert, es ahmt viel nach, verweigert durch Kopfschütteln, klatscht bei Freude .
Der achte Monat
Die Stehbereitschaft sollte voll entwickelt sein, d.h. beim passiven Hinstellen soll dieses bewusst Gewicht mit den Beinen übernehmen. Dieses Krabbeln wird vorbereitet: Aus dem Vierfüßlerstand fällt dieses zurück in den Ferse nsitz & stößt sich wieder nach vorne (Rocking). Dieses Spielen auf der Seite wird mit gestreckten Arm gemacht, um höher zu kommen (großder Gartenzwerg).
Dieses deutet m. dem Hand|Zeigefinger auf Gegenstände. Die Hand fasst m. dem Pinzettengriff. Dieses legt Gegenstände u. schiebt Hindernis se beiseite, um andere Dinge zu greifen/erreichen. Dieses Nachkomme wiederholt seine erlernten Fähigkeit en nicht nur, jetzt passt dieses sie veränderten Situationen an (Wenn-Dann-Denken). Dieses zeigt Suche|Suchverhalten , nimmt die Decke v. etwas Versteck tem weg (Objektpermanenz) Dieses beginnt zu Fremdeln (Unterscheidung: bekannt <--> unbekannt).
Der neunte Monat
Das Krabbeln wird koordinierter. Das Sprößling nimmt verschiedene Sitzpositionen ein: Langsitz, Seitsitz, Fersensitz, Zwischenfersensitz oder Hürdensitz (ein Bein gebeugt, das andere gestreckt). Auffällig wäre eine Beschränkung auf eine einzige Position , beziehungsweise. eine bevorzugte Seite beim Seit- u. Hürdensitz. Sozialverhalten so wie in dem achten Monat.
Zehnter bis zwölfter Monat
Das Sprößling beginnt sich hinzustellen. Dieses zieht sich mit den Armen zunächst binnen den Einbein-Kniestand, dann beginnt dieses, sich mit dem Bein hochzustemmen. Um entfernte Gegenstände zu erreichen, geht dieses erst im gestützten Seitwärtsgang (Küstenschifffahrt), bevor dieses lernt, frei zu laufen. Dabei verringert dieses allmählich seine Unterstützungsfläche (v. breitbeinig bis hüftbreit): Die Gleichgewichtsreaktionen müssen noch ausgebildet werden.
Das kennt Person en und Gegenstand|Gegenstände aus dem täglichen Umgang m. ihren Namen. Das beginnt sinngemäße Sätze zu bauen ( Gib mir...!, Wo ist...?).
Reflexe u. Reaktionen
Alle frühkindlichen Reflexe u. Reaktionen sind einem bestimmten Bereich oder Niveau in dem ZNS zugeordnet. Innerhalb eines bestimmten Zeitraumes sind sie physiologisch, beziehungsweise. werden sie erwartet. Sie begleiten die sensomotorische Entwicklung vom Kindes.
Reflexe sind unwillkürliche, regelhaft ablaufende Vorgänge als Antwort auf äußere Reize (hauptsächlich über die Hautrezeptoren und das Labyrinth). Sie werden zentral über das Gehirn|Zwischenhirn (Thalamus u. Pallidum) vermittelt, die Antwort ist kaum variabel.
Reaktionen sind Antworten auf äußere Reize, die in einem bestimmten Muster erfolgen. Die Muster können unterbrochen u. verändert werden.
Im folgenden werden lediglich einige für diese Diagnose und Behandlung wichtige Reflexe und Reaktionen erläutert (Wo Woche, LM Lebensmonat, LJ Lebensjahr).
Wo es nicht anders steht, ist die Ausgangsstellung die Rückenlage.
Primitivreflexe
''palmarer Greifreflex''
*Bestreichen der Handinnenflächen m. dem Daumen > Greifen, Faustschluß
*physiologisch: 0?6. LM, danach verhindert er den Handstütz u. koordiniertes Greifen
''plantarer Greifreflex''
*Bestreichen dieser Zehenballen m. dem Daumen > Zehenkrallen
*physiologisch: 0?11. LM, ab Laufbeginn stört beziehungsweise. verhindert er dieses Gehen
''Moro''
*laute Geräuschen o. Erschütterungen > 1.Abstreckphase (Anspannung der Streckmuskulatur + Kopfstreckung) 2.Umklammerungsphase ( Anspannung der Beugemuskulatur + Kopfbeugung)
*physiologisch: ab 6. Wo nur weiterhin Abstreckphase, baut ab mit der Fixierung des Kopfes
''Galant''
*Nachkomme wird in Bauchlage in der Schwebe gehalten, 2 cm neben der Wirbelsäule (WS) m. den Fingern v. Schulterblatt bis zum Beckenkamm entlang streichen > WS-Seitbeugung + Kopfdrehung zur gleichen Seite
*physiologisch: 0?2. LM, Abschwächung bis 5. LM
''Schreitreflex (automatisches Gehen)''
*man trägt dieses Kind m. beiden Händen seitlich an dem Brustkorb & lässt die Füße wechselseitig geringes Gewicht übernehmen > dieses Kind schreitet voran.
*physiologisch: 0?3. Mo, diese Beine müssen dabei gebeugt bleiben.
''Extensorstoß''
*jemand trägt das Nachkomme m. beiden Händen seitlich an dem Brustkorb u. lässt die Füße gleichzeitig geringes Gewicht übernehmen > das Nachkomme antwortet m. einer raschen Streckung der Beine u. des Rumpfes.
*physiologisch: 0?3. Mo
Tonische Reflexe
Nach dem Abbau der Massenbewegungen & der Primitivreflexe entwickeln sich differenzierte Bewegungen, wobei der Muskeltonus von der Kopfstellung abhängt.
Das entstehen tonische Reflexe, die bei einem gesunden Säugling aber nie so stark ausgeprägt sind, dass sie die Einnahme differenzierter Körperstellungen behindern.
Wenn sie über den physiologischen Zeitraum hinaus persistieren, verhindern sie diese Aufrichtung u. diese Entwicklung dieser Stell- u. Gleichgewichtsreaktionen.
''TLR (Tonischer Labyrinthreflex)''
*Vorbeugen des Kopfes > zunehmender Beugetonus
*Rückstrecken vom Kopfs > zunehmender Strecktonus
*physiologisch: 0?3. LM
''STNR (Symmetrisch tonischer Nackenreflex)''
*Vorbeugen von dem Kopfes > Beugung der Arme + Streckung der Beine
*Rückstrecken vom Kopfes > Streckung dieser Arme + Beugung dieser Beine
*physiologisch: 0?3. LM
''Fechterstellung''
*Seitwärtsdrehung des Kopfes > Gesichtseite: Arm gestreckt, Hand locker gefaustet, Bein gestreckt m. aufgesetztem Vorfuß, Hinterhauptseite: Arm gebeugt binnen lockerer U-Halte, Bein locker gebeugt m. Bodenkontakt.
*physiologisch: 4.?8. Wo
Stellreaktionen
Diese Stellreaktionen dienen dazu, Kopf u. Rumpf bei einer Lageveränderung im Raum einzustellen. Sie entwickeln sich nach dem Abbau der tonischen Reflexe, dienen der Antischwerkraftentwicklung u. sind diese Voraussetzung für diese Stütz- u. Gleichgewichtsreaktionen. Sie werden binnen diese Wilkürbewegungen integriert u. bleiben binnen modifizierter Form ein Leben lang erhalten.
''LSR (Labyrinthstellreaktion)''
*ab der 6 Wo beginnt das Nachkomme, binnen Bauchlage den Kopf zu heben & ihn gegen die Schwerkraft einzustellen.
*physiolog: volle Entwicklung bis zum 5. LM.
''HSR (Halsstellreaktion)''
*Wird dieser Kopf in Rückenlage gedreht, folgt dieser Körper en bloc.
*physiolog: bis zum 3. LM, danach sollte eine selektive Beweglichkeit möglich sein.
''Körperstellreaktion auf den Körper''
*sie ermöglicht b. einer Drehung die Rotation zwischen Schulter- u. Beckengürtel.
*physiolog: sie sollte bis zum 7. LM voll entwickelt sein, wenn sich das Sprößling v. Rücken- binnen Bauchlage u. zurück drehen kann. Sie ist Voraussetzung für die Ausrichtung von dem Kopfes, von dem Rumpfes u. dieser Extremitäten gegen die Schwerkraft.
''Sprungbereitschaft''
*M. den Händen seitlich an dem Becken wird dieses getragene Kind zügig bauchwärts zur Unterlage geführt > dieses Kind bringt die Arme zum Abstützen nach vorne.
*physiologisch: ab dem 5. LM auslösbar.
Gleichgewichtsreaktionen
Bei einer Veränderung der Unterstützungsfläche, bzw. einer Verschiebung des Körperschwerpunktes kommt es zu Halte- und Stützreaktionen.
*ab 6. LM: in Bauchlage, durch seitliches Kippen der Unterlage
*ab 7. LM: in Rückenlage, durch seitliches Kippen der Unterlage
*ab 1. LJ: im Sitz, in allen Richtungen. Im Vierfüßlerstand durch Kippen dieser Unterlage
*ab 2. LJ: im Stand
*ab 3. LJ: im Gang
Siehe ebenfalls
Babymassage - Kinderkrankheit en ? Schwangerschaft - Schwangerschaftsberatung - Geburtsvorbereitung - Mutter-Kind-Kur - Babynahrung - Babyklappe - Babbeln - Storchenbiss - PEKiP
Literatur
*Remo H. Largo ''Babyjahre'' (2001) ISBN 3492233198
Weblinks
* http://www.babygalerie.de Kleinkinder-Galerie
* http://www.wissenschaft.de/wissen/news/249059.html Babys lernen abstrakte Worte schon in dem ersten Lebensjahr
* http://www.nichtnureltern.de Alles ungefähr um Schwangerschaft, Geburt u. die Zeit danach
* http://www.wissenschaft.de/wissen/news/255141.html www.wissenschaft.de: Wie eine Babynase Mutters Geruch erkennt
{{Gesundheitshinweis}}
Kategorie:Kinderheilkunde
Kategorie:Geburtshilfe
Kategorie:Entwicklungspsychologie
da:Kleinkind
en:Infant
das:Bebé
fr:Nouveau-né
id:Bayi
it:Neonato
nl:Nachkommen
pt:Recém-nascido
ro:Bebelu?
Informationen und Tipps für Kinder- und Spielzeug-Seiten: Holzspielzeug, Babyspielzeug und Handarbeiten
Kinderparadies: Baby- und Kinderkleidung im online-Kinderparadies.
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Informationen und Artikel rund um Baby, Kinder und Eltern (Umstandsmode usw.) finden Sie auch hier: Baby & Kinder
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