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Dies Automobil (v. griechische Sprache|griechisch ''????~, áuto~ - selbst~'' und latein isch ''mobilis - beweglich''), kurz: Automobil, wird definiert als selbstfahrendes Vehikel (Automobile), dies sich unabhängig v. Schiene n und ohne den Einsatz v. Zugtier en selbständig und aus eigenem Antrieb (Technik)|Antrieb beliebig an Land fortbewegen kann. Diese Definition schließt auch motorisierte Zweiräder m. ein, hingegen wird dies Wort im allgemeinen Sprachgebrauch meist für mehrspurige Fahrzeuge verwendet. Oft ist auch nur der Personenkraftwagen|Wagen gemeint.
Image:Mercedes-simplex-508.jpg|thumb|250px|Mercedes Simplex v. 1906
Die Geschichte des Automobils
Altertum bis 19. Jahrhundert
* 3500 v. Chr. : Das Rad wird in Sumer|Sumerien erfunden.
* 400 v. Chr. : Hellenische Belagerungstürme werden durch Treträdieser bewegt (Muskelkraft).
* 308 v. Chr. : Wagen des Demetrios von Phaleron wird durch Menschen im Innenraum des Fahrzeuges bewegt (Muskelkraft).
* 100 v. Chr. : Heron v. Alexandria (Grieche) baut eine Sorte ?Dampfmaschine?, welche bereits Grundelemente, wie zum Beispiel ein Kolben, vom heutigen Automotors beinhaltet.
* 200 n. Chr. : Römisches Reich benutzt Wagen, die in dem Innern durch Sklaven bewegt werden (Muskelkraft).
* 1447 : ?Muskelkraftwagen? tauchen in Deutschland auf.
* 1490 : Leonardo da Vinci zeichnet einen selbstfahrenden Wagen
* 1600 : Simon Stevin (holländischer Mathematiker) baut brauchbaren Segelwagen (nutzt die Windkraft) für 30 Personen.
* 1650 ? 1660 : Johann Hautsch (Deutscher) verkauft mechanische Prunkwagen, angetrieben durch die Muskelkraft.
* 1674 : Christiaan Huygens (Holländer) baut eine Kolbenmaschine m. Pulverantrieb. Der gilt als Pionier der Verbrennungsmotor en. Der Kolbenmotor , nach dessen Schema auch die meisten heutigen Motoren arbeiten, ist eine Erfindung des niederländischen Physikers Christiaan Huygens ( 1629 ? 1695 ). Das handelte sich um einen Explosionsmotor b. dem tatsächlich Schießpulver als Explosionsstoff eingesetzt wurde.
* 1678 : Ferdinand Verbiest (Belgier) baut ein Modell eines dreirädrigen Dampfwagens, allerdings bleibt das beim Modell. Das vermutlich erste Automobil wurde 1678 v. Jesuiten pater Ferdinand Verbiest ( 1688 ) am chinesischen Hof gebaut und eingesetzt. Das handelte sich dabei um eine selbstfahrende Dampfmaschine .
* 1680 : Isaac Newton (Engländer) legt ein Konzept eines Dampfwagens vor.
* 1690 : Denis Papin (Franzose) baut eine Hochdruckdampfmaschine mit Kolben.
* 1712 : Thomas Newcomen (Engländer) entwickelt diese Dampfmaschine weiter, indem er dieses Wasser im Zylinder durch heißen Dampf ersetzt.
* 1768 : James Watt (Schotte) nimmt weitere Veränderungen an der Dampfmaschine vor & gilt so als der Erfinder der direktwirkenden Dampfmaschine.
*Bereits 1768 wurde von Nicholas Cugnot|Nicolas Joseph Cugnot , einem französischer Ingenieur|Militäringenieur , für die französische Armee ein dreirädriger Dampfwagen mit Zweizylindermaschine zum Transport von Kanone n gebaut, der allerdings sehr anfällig war & kaum benutzt wurde.
* 1769 : Nicolas Joseph Cugnot (Franzose) macht erste Fahrversuche m. einem Dampfwagen (dieser fasst vier Passagiere & erreicht eine Geschwindigkeit v. 9 km/h).
* 1800 ? 1900 : In ganz Europa werden viele solcher ?Muskelkraftwagen? wie ebenfalls ?Segelwagen? gebaut.
* 1801 : Richard Trevithick (Engländer) baut erstmals einen Dampfwagen, dieser per Definition auch als ?Automobil? bezeichnet werden darf.
* 1802 : Isaac de Rivaz (Schweizer) baut ersten Wagen mit Verbrennungsmotor (u. a. mit einem Wasserstoffgasmotor).
* 1829 : Walter Hancock (Engländer) baut Dampfwagen für den privaten Gebrauch so wie etliche Dampf-Omnibusse.
* 1860 : Etienne Lenoir (Franzose) patentiert einen betriebsfähigen Gasmotor.
* 1868 : Pierre Michaux u. M. Perreaux (Franzosen) konstruieren das erste Fahrrad, angetrieben v. einer Dampfmaschine.
* 1862 ? 1866 : Nikolaus August Otto (Deutscher) entwickelt den Viertaktmotor (Gasmotor), 1876 lässt er den Viertakt-Ottomotor patentieren wobei 1886 dieses Patent aufgehoben wurde. Zudem gründet er die ? Gasmotorenfabrik Deutz AG ?.
* 1870 : Siegfried Marcus (in Wien lebender Deutscher) unternimmt m. einem Handwagen, auf den der einen direkt wirkender, verdichtungsloser Benzin - Zweitaktmotor gestellt hat, Versuchsfahrten über kurze Strecken.
* 1886 : ?Benz & Co.? reicht eine Patentschrift für ein dreirädriges ?Fahrzeug m. Gasmotorenbetrieb? ein. Karl Benz (Deutscher), der Erfinder fährt öffentlich herum. 1894 ? 1902 stellt er als erster ein Automobil in Serie her.
* 1887 : Gottlieb Daimler (Deutscher) baut ebenfalls, völlig unabhängig von Karl Benz Automobile u. gründet die ? Daimler Motoren-Gesellschaft ?. Er arbeitet mit dem Motorenbauer Wilhelm Maybach zusammen u. entwickelt so diverse Fahrzeuge.
* 1888 / 89 : lässt Siegfried Marcus (binnen Wien lebender Deutscher), unbabhängig von Benz u. Daimler, einen von einem Benzin - Viertaktmotor angetriebenen Wagen bauen, der die wesentlichsten Bestandteile eines modernen Automobils aufweist.
*Der erste dokumentierte Geschwindigkeitsrekord eines Automobils wird 1898 von dem Franzosen Gaston de Chasseloup-Laubat mit 63,14 km/h mit einem Elektroauto aufgestellt. Bis 1964 werden Automobil-Geschwindigkeitsrekorde lediglich von Fahrzeugen anerkannt, diese über diese Räder angetrieben werden.
* 1891 : Automobilfabriken entstehen binnen Europa u. binnen den USA , u. a. binnen Frankreich Peugeot . Daimler gründet Unternehmen binnen England u. binnen Österreich.
* 1892 : Rudolf Diesel erhält ein Patent auf eine ?Neue rationelle Wärmekraftmaschine? u. modifiziert somit den ursprünglichen Carnot-Prozess. Das Resultat ist ein höherer Wirkungsgrad. 1897 baut er den ersten Dieselmotor .
* 1895 : M. der Netphener Omnibusgesellschaft nimmt der erste benzinbetriebene Omnibus der Welt seinen Betrieb auf.
* 1898 : Der österreichische Automobilhersteller Gräf & Stift stellt dieses erste Auto mit Frontantrieb her (Patent 1900 ).
* 1926 : ?Benz & Co.? fusioniert m. dieser ?Daimler Motoren-Gesellschaft? zur ? Daimler Benz AG ?.
Im 19. Jahrhundert wurde eine Vielzahl an Dampfautomobilen gebaut. Bereits 1828 gab dieses einen mehr oder weniger regelmäßigen Pendeldienst m. einem Dampfbus zwischen London u. Bath. Im 20. Jahrhundert wurde ein erfolgreicher Dampf-Lkw gebaut, der Sentinel (Fahrzeug)|Sentinel .
An dem Ende des 19. Jahrhundert s konkurrierten die verschiedenen Antriebsarten für Automobile weiterhin sehr stark miteinander, bevor sich der Hubkolbenmotor durchsetzen konnte. Dieses zeigen zum Beispiel die Produktionszahlen der amerikanischen Automobilfertigung (75 Hersteller) aus dem Jahr 1900 :
*Insgesamt wurden 4.192 Automobile gefertigt.
**1.688 Dampfautomobile
**1.575 Elektrofahrzeuge
**929 Fahrzeuge m. Benzinmotor
Das Benzinautomobil benötigte bis in die 1920 der Jahre, um sich gegen andere Antriebsarten durchzusetzen. Gründe waren u.a. der technische Fortschritt in dem Motorenbau u. billiger Kraftstoff aus Erdöl mit einer viel höheren Energiedichte als elektrische Speicher, wie auch die hierin begründeten, auch heute noch gültigen Vorteile: eine große Reichweite u. eine hohe mögliche Geschwindigkeit.
Das heutige Automobil
Die Entwicklung dieser heutigen Autos begann 1886 in Deutschland. Dieses wurde an dem 3. Juli 1886 in Mannheim v. Carl Benz erfunden. Kurz danach folgten unabhängig davon in Stuttgart-Bad Cannstatt|Cannstatt bei Stuttgart Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach wie Siegfried Marcus in Wien .
Diese erste Überlandfahrt unternahm Bertha Benz an dem 5. August 1888 v. Mannheim nach Pforzheim . Dabei ging ihr das Benzin aus & sie musste ?tanken?. Damals gab es noch keine Tankstellen. Diese entsprechenden Chemikalien gab es nur binnen der Apotheke. So wurde diese Stadtapotheke v. Wiesloch zur ersten Tankstelle der Welt.
Die meisten produzierten Fahrzeuge basieren auf dieser Grundkonstruktion vom Mercedes Simplex (1906 ? s. Fotobild oben, sog. Simplexkonstruktion). Sie besaßen einen Motor vorn, ein Getriebe & Antriebswellen zu den angetriebenen Rädern. Dieser Begriff Simplex geht auf Kaiser Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II. zurück, dieser sich 1906 auf einer Automobilausstellung binnen Berlin den Startvorgang vom Mercedes erklären ließ & den im Vgl. zum mühsamen Einspannen von Pferden binnen eine Kutsche nur rund 10 minütigen ?Startvorgang? als ?Simplex? bezeichnete.
Die deutsche Kaiserfamilie war sehr automobilbegeistert, der Bruder von Kaiser Wilhelm II., Prinz Heinrich, erfand zwei Jahre nach der Amerikanerin Mary Anderson als erster Deutscher einen Scheibenwischer und meldete diesen 1905 zum Patent an.
Im Laufe der Automobilgeschichte wurden verschiedenste Konzepte vorgestellt. Dabei setzte sich der Hubkolbenmotor als Antriebsquelle durch. Alle anderen Motoren führen aufgrund ihrer Leistungscharakteristik, Bedienungsfreundlichkeit, technischer Bedingungen o. fehlender Energiespeicher nur ein Nischendasein.
Entwicklungstendenzen
Verschiedene Entwicklungstendenzen lassen sich derzeit beobachten. So wird z.B. die Integration der Informationselektronik verstärkt betrieben ( Navigationssystem|Navigationssysteme , Unterhaltungsmedien für Mitfahrer, usw.). Hauptthema ist auch die weitere Verbrauchssenkung. Die technischen Fortschritte auf dem Gebiet der Motorentechnik u. von dem Leichtbauweise|Leichtbaus werden jedoch zum Teil durch zusätzliche Komfort- u. Sicherheitsausstattungen, sowie höhere Motorisierungen der Fahrzeuge wieder wett gemacht. Trotzdem sinkt der Flottenverbrauch weiter ab. 2003 wurde der Flottenverbrauch binnen Deutschland zu 7,35 l/100 km errechnet. Grund ist v.a. der große Anteil von neu zugelassenen Dieselfahrzeugen. Dies führte auch dazu, das der Gesamtabsatz an Benzin u. Diesel binnen Deutschland seit 1999 rückläufig ist.
Die wesentlichen Innovationen der Fahrzeugtechnik betreffen folgende Themenbereiche:
* Fahrerassistenzsysteme
* Steer-by-wire / Brake-by-Wire
* Brennstoffzelle / Elektroantrieb / Hybridantrieb
* Erneuerbare Energie
* Fußgängerschutz
* Recycling|Benutzung wiederverwertbarer Rohstoffe
Einige Serienfahrzeuge japanischer Hersteller besitzen sowohl einen Ottomotor als auch einen Elektromotor (''sog. Hybridantrieb''). Der Ottomotor lädt dabei normalerweise die Batterie für den Elektromotor auf, der b. Bedarf seine Vorteile so wie Drehmomententwicklung aus dem Stand, hohes Drehmoment in dem tiefen Drehzahlbereich & Überlastfähigkeit ausspielen kann. Andere Betriebsarten b. diesen Wagen sind reiner Elektroantrieb o. Zuschaltung vom Ottomotors b. hohem Leistungsbedarf. Erfolgreichste Vertreter der Gattung ist der Toyota Prius , von dem 2003 etwa 60000 Einheiten produziert wurden, & der Honda Civic IMA .
Einen völlig anderen Weg geht zur Zeit der Entwickler Paul Moller , der binnen den USA seit einigen Jahren ein vollautomatisiertes, wankelmotorgetriebens, senkrechtstartendes Moller_Skycar|Flugauto entwickelt.
Technik und Aufbau von dem Automobils
*Antrieb ( Kraftmaschine / Motor , Getriebe , Kupplung , Kardanwelle|Gelenkwellen )
* Fahrwerk ( Radaufhängung , Lenkung , Bremse , Autoreifen , Autofelge , Differentialgetriebe )
* Karosserie (früher beziehungsweise. b. Lkw Fahrgestell|Rahmen u. Aufbau)
*Innenausstattung (zum Bsp. Autositz , Armaturenbrett , Handschuhfach , Autoradio , Klimaanlage , Navigationssystem )
*Außenausstattung (beispielsweise Stoßstange (Karosserie)|Stoßstange , Scheibenwischer , Nebelschlussleuchte , Windschutzscheibe , Anhängerkupplung )
* Bordnetz|Elektrik (beispielsweise Zündung , Lichtmaschine , Anlasser , Fahrzeugbeleuchtung|Beleuchtung )
* Mechatronik|Mechatronischen Komponenten wie Elektronisches Stabilitätsprogramm|ESP und Antiblockiersystem|ABS
*Insassensicherheit Sicherheitsgurt e, Airbag , Gurtstraffer
* Steuergerät e m. Mikroelektronik zur Erfassung von sensorischen Daten, Berechnung & Regelung innerhalb der Fahrzeugelektronik (Ein deutsches Oberklassefahrzeug in dem Jahre 2004 hat ca. 90 Megabyte Speicherplatz für Software )
Antrieb
In dem Automobil verwendete Motoren werden meist nach ihrem ?Funktionsprinzip? oder dem verwendeten Energieträger unterteilt:
* Hubkolbenmotor (allgemeiner: Kolbenmaschine ), in diesem Fall Verbrennungsmotor , wird nach Treibstoffsorte Ottomotor ( Benzin , Alkohol , Wasserstoff ) Erdgasfahrzeug oder Dieselmotor ( Diesel , Biodiesel|Bio-Diesel ) beziehungsweise. nach Funktionsprinzip ( Zweitaktmotor , Viertaktmotor ) unterschieden.
* Wankelmotor , (Drehkolben- o. Kreiskolbenmotor)
* Elektromotor
Benzinbetriebene Fahrzeuge
Als Schluss des 19. Jahrhunderts Niklaus August Otto den so genannten Ottomotor oder auch ?Verbrennungsmotor? entwickelte, begann diese Ära der benzinangetriebenen Automobile. Obwohl ein moderner Motor nur weiterhin wenige Gemeinsamkeiten m. dem damaligen ?Ottomotor? aufweist, bleibt das Grundprinzip dasselbe.
Ein ?moderner Ottomotor? kann ? je nach Konzeption ? mit Benzin, Flüssiggas, Erdgas o. sogar Wasserstoff betrieben werden. Benzin entwickelte sich durch die Kombination seiner Eigenschaften zum an dem häufigsten verwendeten Kraftstoff, das heute den Markt dominiert. Insbesondere in ökologischer Sicht ist dies aber problematisch. Daher sind alternative Antriebssysteme gefragt, deren Umweltbelastung geringer ist.
Dieselbetriebene Fahrzeuge
Der Dieselmotor wurde im selben Zeitrahmen wie der Benzinmotor v. Rudolf Diesel erfunden. Der Kraftstoff wird auch aus Erdöl hergestellt & nach ihm benannt. Der Motor hat gegenüber dem Ottomotor sowohl Vor- als auch Nachteile:
*Der Kraftstoffverbrauch ist wesentlich geringer, was auf den höheren Wirkungsgrad zurückzuführen ist.
*Binnen manchen Ländern ist Dieselkraftstoff billiger als Benzin.
*B. dieser Verbrennung entstehen Rußpartikel, welche für Mensch und Umwelt schädlich sind. Neuere Automodelle sind hingegen m. einem Rußpartikelfilter ausgestattet, dieser diesen Ausstoß reduziert.
*Auch der Dieselmotor produziert, so wie der Ottomotor, Treibhausgase, welche der Umwelt zusetzen.
Alternative Antriebssysteme
Unter anderem Erdgasfahrzeug e.
''Siehe auch:''
* Aerodynamik : Tropfenform, Spoiler (Fahrzeug)|Spoiler , cw-Wert
* Antriebstechnik: Heckantrieb , Frontantrieb , Allradantrieb
* Automobilfertigung
Fahrwerk
Dieses Fahrwerk eines Automobils dient binnen seiner Gesamtheit dazu, dieses Automobil erst fahrbar zu machen. Neben der Möglichkeit diese Fahrtrichtung zu ändern, muss es dieses Fahrwerk ermöglichen, dieses Automobil ebenfalls auf unebenen Strecken binnen stetigem Kontakt zur Fahrbahn zu halten, um so Kräfte zu übertragen. Dazu wird binnen dem Fahrwerk neben den radführenden Bauteilen, etwa Achsen und Lenker, insbesondere Federn und Stoßdämpfern eingesetzt, um eine Bewegung der Räder sicherzustellen.
Heutzutage wird im Auto meist eine Einzelradaufhängung mit Schraubenfeder n genutzt.
Bei Geländewagen u. LKW kommt nach wie ebenfalls vor die Starrachse zur Anwendung. Dort kommt vereinzelt ebenfalls noch die Blattfeder als Federelement zum Einsatz. Insbes. beim LKW wird hingegen vermehrt die Luftfederung angewendet, die eine einfache Anpassung an die Beladung ermöglicht.
Beim Automobil ist diese Luftfederung aus Kostengründen der s.g. Oberklasse vorbehalten.
Techn. Entwicklungen in dem 20. Jahrhundert
Das Prinzip des damaligen Automobils bleibt bis heute erhalten. Hinzu kommen aber technische Neuerungen, die zu dem Auto führen, sowie wir dieses heute kennen:
* 1900 : Gräf & Stift lässt den v. ihr 1898 entwickelten Vorderradantrieb patentieren.
* 1914 : Erstes hydraulisches Bremssystem kommt auf den Markt
* 1918 : Chassis u. Karosserie werden aus Stahl gefertigt.
* 1933 : Der Drehkolbenmotor wird entwickelt.
* 1934 : Citroën bringt Fahrzeuge mit Frontantrieb auf den Markt.
* 1939 : Diese Scheibenbremse wird erfunden (von dieser Firma BMW)
* 1940 : Dieses Automatikgetriebe wird eingeführt
* 1948 : Der Gürtelreifen kommt auf den Markt
* 1952 : Die erste Benzineinspritzanlage für Viertaktmotoren wird eingesetzt; Die Servolenkung geht in Serie
* 1957 : Beckengurte können ?auf Wunsch? eingebaut werden
* 1963 : Wagen mit Wankelmotor (Kreiskolbenmotor) wird gebaut
* 1967 : Ein elektronisches Benzineinspritzsystem wird erfunden
* 1974 : General Motors entwickelt Autokatalysatoren für Benzinmotoren
* 1975 : Das Antiblockiersystem (ABS) kommt auf den Markt
* 1980 : Der Allradantrieb für Sportwagen wird im Audi Quattro eingeführt
* 1980 : Fahrzeuge mit Airbag s werden gebaut
* 1981 : Binnen dieser Schweiz wird ein Gurtenobligatorium eingeführt
* 1990 : Katalysatoren für Dieselmotoren werden entwickelt
* 1995 : Fahrdynamikregelung (FDR) wird als Folge von dem ABS eingeführt
* 1998 : Fahrzeuge mit Hybridantrieb (Elektro- und Verbrennungsmotor) gehen in Serie
Sicherheit
Verkehrsunfall Nach Zahlen der Weltgesundheitsorganisation|WHO sterben 1,2 Millionen Menschen jährlich an den direkten Folgen von Verkehrsunfällen. Alle Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zusammen haben dazu beigetragen, dieses sich die Zahl der b. einem Verkehrsunfall getöteten Personen ( 2004 : etwa 580 0, 1971 : ungefähr. 21000 ) in Deutschland auf dem niedrigsten Stand seit Einführung der Statistik in dem Jahre 1953 bewegt. Angesichts eines vielfach höheren Fahrzeugbestands u. insgesamt gewachsener Fahrleistungen ein beachtlicher Erfolg.
Diese Sicherheit der Insassen & potentieller Unfallgegner v. Kraftfahrzeugen kann durch organisatorische, konstruktive o. persönliche Maßnahmen verbessert werden.
*Zu den organisatorischen Maßnahmen zählen zum Beispiel: Verkehrslenkung (Straßenverkehrsordnung mit Verkehrsschild ern o. etwas moderner durch Verkehrsleitsysteme), gesetzliche Regelungen (Gurtpflicht, Telefonierverbot), Verkehrsüberwachung und straßenbauliche Maßnahmen.
*Diese konstruktiven Sicherheitseinrichtungen moderner Automobile lassen sich grundsätzlich in zwei verschiedene Bereiche eingliedern.
**Passive Sicherheitseinrichtungen sollen, wenn ein Unfall nicht zu vermeiden ist, die Folgen abmildern. Dazu zählen: Sicherheitsgurt , Sicherheitskopfstütze , Gurtstraffer , Airbag , Überrollbügel , deformierbare Lenkräder mit ausklinkbaren Lenksäulen, Knautschzone , Seitenaufprallschutz, konstruktive Maßnahmen zum Unfallgegnerschutz
**Aktive Sicherheitseinrichtungen sollen einen Unfall verhindern o. in dieser Schwere herabsetzen. Beispiele: Antiblockiersystem|ABS , Antriebs-Schlupf-Regelung|ASR , Elektronisches Stabilitätsprogramm|ESP .
*Persönliche Maßnahmen, wie defensives Fahren , korrektes Einhalten der Verkehrsvorschriften o. Training der Fahrzeugbeherrschung, z.B. bei einem Fahrsicherheitstraining helfen das persönliche Unfallrisiko zu vermindern.
Auswirkungen dieser Automobilisierung
m. einem Kraftfahrzeugbestand v. über 10 Millionen PKW+LKW
Wirtschaft
Kaum ein anderes industrielles Massenproduktion|Massenprodukt hat den Alltag der Menschheit mehr verändert als dieses Automobil. Ca seit dem Jahr 1900 hat es mehr als 2500 Unternehmen gegeben, die Automobile für den Markt produzieren.
Viele Unternehmen, diese im 19. Jahrhundert Eisen waren o. Stahl Reproduktion|produzierten , fingen Mitte von dem Jahrhunderts m. der Produktion v. Waffe n o. Fahrrad|Fahrrädern an und entwickelten dadurch diese nötigen Kenntnisse, diese Jahrzehnte später im Automobilbau benötigt wurden.
Selbst heute gibt das weiterhin viele kleine Betrieb e im Bereich Automobilproduktion, die nur eine handvoll ? zumeist exklusive ? Fahrzeuge produzieren, z.B. die Unternehmen Stutz ( USA ) oder Morgan Motor Company|Morgan ( Großbritannien & Nordirland|GB ).
S. auch: Autoindustrie
Mobilität
der Anzahl v. Personenkraftwagen binnen Deutschland seit 1975
Kernpunkt der Bedeutung vom Automobils ist die Mobilität , aber ebenfalls die Flexibilität . Bis in das 18. Jahrhundert gab dieses als Verkehrsmittel|Fortbewegungsmittel lediglich die Kutsche u. das Hauspferd|Pferd . Mit Erfindung der Eisenbahn konnte zwar die Geschwindigkeit gesteigert werden, aber man war an Fahrplan|Fahrpläne u. bestimmte Haltepunkte gefesselt. Erst das Automobil ermöglichte die universelle, schnelle u. individuelle Fortbewegung, wie den flexiblen schnellen Transport v. Waren. Insgesamt waren zum 1. Januar 2004 49.648.043 Automobile in Deutschland zugelassen.
Die weite Verbreitung & intensive Nutzung von Kraftfahrzeugen führt heute binnen Ballungsgebieten zuweilen zu Schwierigkeiten, da die Anzahl der Nutzer zu groß ist ( Stau ).
Der Warenverkehr auf der Straße ist eine elementarer Bestandteil der heutigen Wirtschaft. Diese Flexibilität der Nutzfahrzeug e erlaubt das z.B., auch leicht verderbliche Waren direkt zum Einzelhandel bzw. zum Endverbraucher zu bringen. Mobile Baumaschine n übernehmen heute einen gr.en Teil der Bauleistungen. Just-binnen-time -Lieferungen ermöglichen einen viel schnelleren Bauablauf. Beton wird binnen Betonwerken gemischt & anschließend mit Spezialfahrzeugen zur Baustelle gebracht, mobile Betonpumpen ersparen den Gerüst- o. Kranbau.
Risiken
Für die durch das Automobil ermöglichte Mobilität nimmt die Gesellschaft einige Risiken auf sich.
Die Luftverschmutzung durch die Abgase der Verbrennungsmotoren nimmt, gerade in Ballungsräumen, z.T. gesundheitsschädigende Ausmaße an (Stichwort Smog ). Die Treibstoffe der Motoren beinhalten giftige Substanzen wie Xylol , Toluol , Benzol sowie Aldehyd e. Weiterhin giftigere Bleizusätze sind zumindest in Europa und den USA nicht mehr üblich.
Auch der überwiegend vom Wagen verursachte Straßenlärm schädigt die Gesundheit.
Der Verbrauch von fossilem Erdöl zum Betrieb des Automobils erzeugt einen CO<sub>2</sub>-Ausstoß von mehreren Millionen Tonnen jährlich und trägt so erheblich zum Treibhauseffekt bei. Die Vorkommen an fossilen Energieträgern, insbesondere Erdöl , sind begrenzt. Die Verteilung der Vorkommen und der Verbraucher führt zu politischen Konflikten bis hin zu militärischen Auseinandersetzungen.
Dieser enorme Flächenverbrauch zerstört Lebensraum für Menschen, Lebewesen & Pflanzen.
Die Fertigung von dem Automobils verbraucht darüber hinaus erhebliche Mengen an Rohstoffen, Wasser & Energie. Je nach Weltanschauung gehen die Angaben hingegen weit auseinander. Nach Angaben der Automobilindustrie werden lediglich etwa 2700 l je hergestellten Fahrzeug als Abwasser in die Kanalisation beziehungsweise in das Klärwerk entlassen, die auch weiterhin zu einem gewissen Teil aus den Sozialräumen stammen. (Quelle: http://www.audi.com/reports/umwelterklaerung_neckarsulm.pdf Audi ). Greenpeace geht in dem Greenpeacemagazin 4/97 von einem Verbrauch von 20000 l für einen Mittelklassewagen aus. Der Spiegel Special 11/1998 berechnet für die Herstellung eines Wagen der oberen Mittelklasse (etwa: Mercedes E-Klasse) gar 226.000 Liter Wasser. Die Wasserwirtschaft sieht branchenpositive 380.000 l für ein Fahrzeug als notwendig an.
Die Automobilindustrie arbeitet daher an alternativen Konzepten, die jedoch erst durch politische beziehungsweise. wirtschaftliche Zwänge größere Verbreitung erlangen können.
Zu den Gefahren des Kraftfahrzeug-Verkehrs bzw. zu Verkehrsunfällen s. unter Kapitel '' Automobil#Sicherheit|Sicherheit ''.
Diverses über dieses Automobil
Hersteller
Folgende Hersteller sind die 5 stärksten Automarken in West-Europa:
* Renault (Neuzulassungen binnen Stück: 2003 : 1.505.000, 2004 : 1.483.000, 2005 : 1.455.000)
* Volkswagen|VW (Neuzulassungen binnen Stück: 2003: 1.415.000, 2004: 1.391.000, 2005: 1.411.000)
* Ford (Neuzulassungen in Stück: 2003: 1.228.000, 2004: 1.254.000, 2005: 1.203.000)
* Peugeot (Neuzulassungen binnen Stück: 2003: 1.197.000, 2004: 1.150.000, 2005: 1.172.000)
* Opel (Neuzulassungen binnen Stück: 2003: 989.000, 2004: 981.000, 2005: 968.000)
Folgende Hersteller sind die 5 stärksten Automarken in Deutschland:
* Volkswagen|VW (Neuzulassungen binnen Stück: 2003: 600.000, 2004: 586.000, 2005: 590.000)
* Mercedes-Benz|Mercedes (Neuzulassungen binnen Stück: 2003: 369.000, 2004: 355.000, 2005: 372.000)
* Opel (Neuzulassungen in Stück: 2003: 333.000, 2004: 332.000, 2005: 345.000)
* BMW (Neuzulassungen in Stück: 2003: 228.000, 2004: 247.000, 2005: 270.000)
* Ford (Neuzulassungen binnen Stück: 2003: 235.000, 2004: 245.000, 2005: 242.000)
Anmerkung: Zahlen für 2004 & 2005 geschätzt, Stand Dezember 2004
Kritiker vom Automobils
* Frederic Vester (Bücher ''Ausfahrt Zukunft'', ''Crashtest Mobilität'')
* Heathcote Williams (?Automobil Geddon?)
Siehe auch
{{Commons1|Automobile}}
* Autoindustrie
* Berühmte Autotypen/Galerie
* Liste der Automobilmarken
* Automobil/Tabellen und Grafiken
* :Kategorie:Automobilbauart
* :Kategorie:Automobildesign
* :Abteilung:Auto-Modell
Weblinks
{{Wiktionary1|Automobil}}
* http://auto-kraftfahrzeug.de Liste der meisten Automobile, samt technischer Daten
* http://www.alle-autos-binnen.de Katalog m. Fotos und Daten aller aktuellen Automobile
* http://www.alternative-autos.de Alternative Autos
* http://www.kfz-tech.de/index1.html Erklärung dieser gängigsten Fachbegriffe ca ums Automobil
Abteilung:Kraftfahrzeug
Kategorie:Automobil|
bg:?????????
rund:Automòbil
cs:Automobil
da:Bil
en:Automobile
eo:A?tomobilo
das:Automóvil
fa:?????
fi:Automobil
fr:Automobile
gl:Automóbil
he:??????
id:Mobil
it:Autovettura
ja:???
ko:???
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ms:Kereta
na:Wagen
nl:Automobil
no:Bil
nv:Chidí
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